Das Projekt „artemak+X”

Interview mit der Künstlerin Sophie Lindner. Foto S. Giering

Das artemak-Archiv als Online-Plattform wird nun durch das vom europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Freistaat Sachsen geförderten Projekt „artemak+X” Techniken und Materialien der modernen und zeitgenössischen Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden fortgesetzt und weiterentwickelt.

Erklärtes Ziel der Webplattform „artemak.art“ ist es, Informationen zum Material, zur Technik und zum Erhalt von zeitgenössischen Kunstwerken direkt von den Kunstschaffenden mit Hilfe von Interviews und Befragungen frei zugänglich und langfristig zur Verfügung zu stellen.

Im Projekt „artemak+X“ wird diese Webseite als Dokumentations- und Forschungsplattform genutzt und erweitert. Sie bietet nicht nur Restaurator*innen, sondern auch Künstler*innen, Kunstwissenschaftler*innen und allen Interessierten eine wachsende Anzahl von Interviews, die über themenbasierte Verschlagwortungen erschlossen und durch weitere Inhalte kontextualisiert werden.

Neben der Aufbereitung der neuen Website artemak.art beschäftigen sich die Forscher*innen in interdisziplinären Zusammenarbeit mit eigenen Schwerpunktthemen zu Materialien und Techniken in der zeitgenössischen Kunst, sowie möglichen Erhaltungsstrategien gefährdeter Werke. Die Forschungsarbeiten werden in Form von drei Promotionen und einem Post-Doc-Projekt an der HfBK Dresden und der TU Dresden durchgeführt:

  • Microfading und Beleuchtung, Präventive Konservierung (Dr. Thomas Prestel, Post-Doc-Projekt an der HfBK Dresden)
  • Lichtkunst erhalten. Studien zum Konservatorischen Umgang mit elektrischen Lampen in der zeitgenössischen Kunst (Jonathan Debik, M.A., Promotion an der HfBK Dresden)
  • Studien zu Verwendung und Alterung von Tagesleuchtfarben in der zeitgenössischen Malerei (Dipl.-Rest. Sarah Giering, Promotion an der HfBK Dresden)
  • Analytische Untersuchung an Tagesleuchtfarben (Lukas Reiß, M.Sc., Promotion an der TU Dresden)